Möglichkeit 2: Es liegt noch kein Führerschein vor

img

Die Führerscheinausbildung für Menschen mit Handicap unterscheidet sich nicht grundsätzlich von der Ausbildung der Menschen ohne Handicap.

Der Führerscheinantrag wird in den meisten Fällen mit der Fahrschule gestellt. Es ist sinnvoll, die Gutachten zur Kraftfahrtauglichkeit schon mit dem Führerscheinantrag bei der Führerscheinstelle einzureichen. Diese Stelle prüft, ob die Gutachten aussagekräftig genug sind. Gegebenenfalls fordert sie ein weiters Gutachten oder die Ergänzung des bereits vorliegenden Gutachtens. Du nimmst am vorgeschriebenen Theorieunterricht in Deiner Fahrschule teil und absolvierst (mit dem behindertengerechten Fahrschulwagen oder wenn es notwendig ist, mit Deinem eigenen Fahrzeug), die erforderlichen Fahrstunden.

Am Ende der Ausbildung erfolgen die theoretische und die praktische Fahrerlaubnisprüfungen.

Vor der praktischen Prüfung muss eine praktische Fahrprobe, mit einem amtlich anerkannten Sachverständigen, für den Kraftfahrzeugverkehr gemacht werden. Diese Fahrprobe ist noch keine Prüfungsfahrt. Sie findet mit dem Fahrlehrer und dem Fahrschulfahrzeug statt und dient der Beurteilung, mit welchen technischen Änderungen oder Ausstattungen Du ein Kraftfahrzeug führen darfst (z.B. Gas und Bremse von Hand bedienbar, Lenkraddrehknopf, Automatikfahrzeug, Sitzanpassung, keine motorisierten Zweiräder...). Diese Feststellungen trifft der Sachverständige in Form von Auflagen und Beschränkungen, die dann im späteren Führerschein eingetragen werden.

Stelle deine Anfrage an: 06536 / 933 99 05

Wir sind für Dich und deine Fragen da!

Oder bequem per Kontaktformular