Möglichkeit 1

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Was ist unter geeigneter Vorsorge zu verstehen?

Es müssen medizinische und/oder psychologische Gutachten und gegebenenfalls technische Gutachten vorliegen, die die Kraftfahrtauglichkeit bei der bestehenden Behinderung oder Erkrankung bestätigen. Die Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) nennt im §11 folgende Untersuchungsstellen:

  • Facharzt mit verkehrsmedizinischer Qualifikation (soll nicht der behandelnde Arzt sein)
  • Arzt des Gesundheitsamtes oder einer anderen öffentlichen Verwaltung
  • Arbeits-, Betriebs- oder Rechtsmediziner
  • Arzt einer Begutachtungsstelle für Fahreignung
  • Begutachtungsstelle für Fahreignung (medizinisch-psychologische Untersuchung)
  • amtlich anerkannter Sachverständiger oder Prüfer für den Kraftfahrzeugverkehr

 

 

Wir raten, der Führerscheinstelle eine Mitteilung über die Erkrankung oder Behinderung zu machen.

Das Verfahren bei der Führerscheinänderung

  • Ein Führerschein ohne Auflagen und Beschränkungen ist vorhanden
  • Die Erkrankung oder Behinderung tritt ein
  • Mitteilung an die Führerscheinstelle mit den notwendigen Gutachten gemäß §11 Fahrerlaubnisverordnung
  • Festlegung von Auflagen und Beschränkungen durch Gutachten eines amtlich anerkannten Sachverständigen für den Kraftfahrzeugverkehr (Voraussetzung: Die Kraftfahrtauglichkeit ist eingeschränkt gegeben)
  • Die Fahrerlaubnis wird mit Einschränkungen und/oder Auflagen erteilt und der Führerschein gegebenenfalls mit eingetragenen Auflagen und Beschränkungen ausgehändigt

 

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